oder Wie ich versuchte, ein Gruppenfoto mit einer KI zu machen – und ein neues Teammitglied bekam
Die Aufgabe klang so simpel wie genial: Wir brauchen ein Gruppenfoto vom LERNSTEINE®-Team für unsere Website. Alle sollen drauf sein. Alle sollen gut aussehen. Klingt machbar, oder?
Nun ja. Wären wir alle in einer Stadt. Und wäre ich nicht auf die glorreiche Idee gekommen, das Problem einfach an eine Bildbearbeitungs-KI zu delegieren.
Plan: Selfies von allen einsammeln, der KI geben und sagen: „Mach uns hübsch und stell uns in ein Büro.“
Realität: Ich betrat ein Paralleluniversum.
Der erste Entwurf war tatsächlich vielversprechend. Ein bisschen wie: „Ach guck, so könnten wir im Idealfall aussehen!“ – also noch deutlich realistischer als so manches Teamfoto nach drei Stunden im Fotostudio.
Doch dann kam die Sache mit den Größenverhältnissen. Irgendwie wurde Andreas immer größer dargestellt, als es der Realität entsprach.
Ich dachte: Das kann ich doch schnell korrigieren.
Die KI dachte: Challenge accepted!
Das Ergebnis:

Wir sahen wahlweise aus wie Orgelpfeifen oder wie ein Zweikampf zwischen Ralf, dem neuen Teamriesen, und dem Rest von uns, die plötzlich auf Hobbit-Größe geschrumpft waren. Ich selbst blieb die ganze Zeit erstaunlich stabil – offenbar war mein Selfie für die KI eine Art unveränderbares Naturgesetz.
Nachdem ich genug Versionen gesammelt hatte, um damit eine eigene „Evolution des Menschen“-Ausstellung zu bestücken, wollte ich nur noch eine winzige Kleinigkeit ändern:
Statt Andreas sollte Ralf in der Mitte stehen.

Statt eines simplen Positionswechsels bekamen wir Zuwachs: Ein vollkommen neuer Mensch tauchte im Bild auf. Eine Art „Limited Edition Ralf“, diesmal mit Bart und einem Blick, der sagte: Ich wurde gerade erst von einer KI erschaffen und weiß selbst nicht, warum ich hier bin.
An dieser Stelle beschloss ich, wenigstens ein bisschen Spaß zu haben.
Unser Team im Matrix-Stil:

Jetzt stand Ralf wenigstens in der Mitte und die Größenverhältnisse stimmten wieder einigermaßen.
Danach beschloss ich, für den Rest des Tages aufzuhören.
Aber hey: neuer Tag, neues Glück!
Vielleicht lerne ich irgendwann wirklich, wie man mit einer Bild-KI kommuniziert. Dann gibt es auch ein realistischeres Bild vom Lernsteine-Team!
Ich geb nicht auf.







