Die richtige eLearning-Strategie

Mit der Erfahrung aus 20 Jahren möchten wir Ihnen 2 mal 10 Gedanken für Ihr eLearning anbieten.

Der Weg zur Industrie 4.0 bedeutet, die Konzeption von eLearning neu zu denken. Vor 10 Jahren war es noch ausreichend den Lernstoff über reine Textdokumente zu vermitteln. Waren hier doch die Lernenden überwiegend als Konsumentinnen und Konsumenten gesehen worden.

Aufgrund von Facebook, Twitter und Instagram sind es zz. besonders die sozialen Komponenten, die in einem blended Learning-Konzept Niederschlag finden müssen.

Was sollten Sie also vermeiden?

Elemente, die den Erfolg Ihres eLearning-Projekts stören können:

  • Bloße Bereitstellung von PDF-Dokumenten in Kombination mit darauf kaum abgestimmten Workshops.
  • Unstrukturierte Materialsammlungen ohne klare Abläufe und Einsatzfelder.
  • Sehr textlastige allumfassende Wissensvermittlung ohne den Lernstoff klar auf wesentliche Inhalte zu fokussieren.
  • Keine oder nur unzureichende Moderation des Lernmaterials ohne eindeutige AnsprechpartnerInnen.
  • Verwirrende Navigation und unklare Zuordnung von Materialien und Personen.
  • Keine gleichzügigen Gruppen: Die sozialen Effekte einer Lerngruppe werden durch ständig wechselnde TeilnehmerInnen verhindert.
  • Fehlende regelmäßige Lernzielkontrollen und kein differenziertes Feedback an die TeilnehmerInnen.
  • Fehlende Beteiligung der Lernendenden am Online-Lernprozess (z.B. durch Foren).
  • Mangelnde fachliche/ soziale Verbindlichkeiten.
  • Fehlende Einführung in die Bedeutung, Gestaltung und Funktion von eLearning.

Wohin geht die Entwicklung?

Einsames Lesen von Onlinetexten wird abgelöst durch gemeinschaftliche ExpertInnen-Foren, Wissensdatenbanken und kurzweiligen Online-Chats.

Der Erfolg von Online-Lernangeboten liegt in der aktiven und kontinuierlichen Moderation der Lernräume – im Idealfall sowohl fachlich als auch sozial.

Ihr Weg zum Erfolg:

  • Aufbau von klaren Online-Strukturen; die Inhalte werden Schritt für Schritt entfaltet.
  • In Blended Learning Projekten orientieren sich die Präsenz-Workshops klar an den Online-Materialien. Dabei werden die Themen wiederholt und vertieft.
  • Das vorhandene Material wird gebündelt und auf das absolut Wesentliche reduziert. Darüber hinaus werden Themen mit interaktiven Sequenzen ergänzt.
  • Großen Anteil sollte auch die aktive Mitgestaltung durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Wissenserwerb erhalten. So bieten Foren, Glossare und Abstimmungen viele Möglichkeiten Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Kursgeschehen einzubinden.
  • Klare AnsprechpartnerInnen und eine durchgängige motivierende Moderation.
  • Transparente Darstellung des Ablaufs, der Funktionen und der Einsatzbereiche für TeilnehmerInnen.
  • Aufbau von Übungstest, kleinen Wettbewerben und Aufgaben zur Bearbeitung.
  • Regelmäßige Zwischenfeedbacks der TeilnehmerInnen einholen im Hinblick auf die Lernsituation.
  • Erstellen von Protokollen zur gemeinsamen Nutzung und Aufbau von kurzen Tutorials durch die TeilnehmerInnen.
  • Gute Verzahnung aller Akteure durch die Projektleitung mit aktiver Moderation während der gesamten Projektdauer.

Unser glasklares Fazit:
Erfolgreiches eLearning/ Blended Learning benötigt gut strukturiertes Material und eine aktivierende Moderation. Regelmäßige Präsenzphasen werden genutzt, um Wissenslücken zu schließen und den Gruppenprozess kontinuierlich zu fördern. All das hängt am ausgewogenen Konzept mit den richtigen Methoden.

Eine Treppe führt in einer surrealen Landschaft zu einer einzelnen Tür.

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